Besteht die Osttiroler Fotografenlandschaft nur aus Konkurrenten? Ich glaube nein. Der Erfolgt misst sich bei Fotografen ganz stark an der Qualität. Nicht zu vergessen ist dabei aber auch der Umgang mit Menschen. Fotos verkaufen sich nicht von alleine. Es muss das Gesamtpaket passen. In Osttirol sind derzeit 35 Fotografen bei der Wirtschaftskammer gemeldet. Die Dunkelziffer ist wie in der jeder Branche zum Teil höher aber von denen sprechen wir heute nicht. Auch zum Thema Preisdumping ohne Gewerbe werde ich hier nichts anreißen, aber vielleicht in den nächsten Beiträgen ausführlicher.

Eine wirkliche Konkurrenz wie es manche propagieren gibt es in Osttirol nicht wirklich. Falls ich falsch liege Bitte mailen und ich setz das Statement unter den Beitrag.
Der eine fotografiert eben Blaulichteinsätze, der andere macht gerne Hochzeiten und Familiäre Geschichte bis hin zu qualitativ hochwertigen Marketingfotos für die Region oder Unternehmen. So wirklich kommt niemand dem anderen in die Quere. Jeder macht das was er machen will und Ihm Freude bereitet. Es trennt sich über die Jahre aber auch  die Spreu vom Weizen. Die einen kommen die anderen gehen. Eine jahrelange Kontinuität findet man nur bei wenigen.
Vielleicht weil auch viele zu ungeduldig sind. Der Erfolgt stellt sich auch nicht mit der Gewerbeanmeldung ein.
Ich weiß noch als ich damals angefangen habe. Die Tiroler Tageszeitung war mein erster richtiger Kunde und das für mehr als 2 Jahre und nur durch die Kontinuität aber auch mal was zu machen was nichts einbrachte gelang es mir irgendwie meinen Kundenstamm zu vergrößern. Nach nun über 11 Jahren bin ich zufrieden wie sich alles eingependelt hat und funktioniert. Aber auch jetzt läuft nichts von selbst. Überall muss man dahinter sein und Arbeit sowie Zeit investieren.
Zurück zum eigentlichen Thema. Wer glaubt Fotografen Matchen sich mit Angeboten um Aufträge der irrt sich. Wenn ich mich so mit anderen Fotografen unterhalte zeigen Sie sich zufrieden mit der Auftragslage bis hin zu „ mehr geht jetzt heuer eh nimma!“ Sicherlich der Preis, die Qualität und die Kommunikation müssen passen dann hat man auch ordentlich zu tun. Eine wirkliche Gemeinschaft der Fotografen gibt’s aber nicht da müssen wir uns nichts vormachen. Neid und Missgunst entsteht natürlich auch in unserem Handwerk. Wer so denkt und fühlt müsste diese Energie in die eigene Arbeit stecken und mit Sicherheit würde dies auch Früchte tragen. Unter gewissen Rahmenbedingungen würde ein Netzwerk und das netzwerken untereinandern jeden weiterbringen ohne dem anderen zu Schaden.

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